Zuckererbsen
🔬 Wissenschaftlicher Name: Pisum sativum var. saccharatum
🌿 Gemüseart: Hülsenfrüchte (Schmetterlingsblütler)
📝 Synonyme: Kaiserschoten, Knackerbsen
Allgemeine Informationen
Zuckererbsen gehören zur Familie der Schmetterlingsblütler und sind eine spezielle Erbsensorte, bei der die komplette Schote mitsamt der süßen, knackigen Erbsenkörner verzehrt werden kann. Im Gegensatz zu Mark- oder Palerbsen haben Zuckererbsen eine weiche, essbare Hülle ohne harte Pergamentschicht. Sie schmecken besonders zart, süßlich und frisch und sind eine beliebte Zutat in der asiatischen und mediterranen Küche.
Lagerung & Haltbarkeit
Frische Zuckererbsen halten sich im Kühlschrank im Gemüsefach bis zu einer Woche. Damit sie knackig bleiben, sollten sie in einer luftdichten Box oder einem feuchten Tuch aufbewahrt werden. Für eine längere Haltbarkeit lassen sie sich blanchieren und einfrieren, wobei sie ihre Farbe und Süße gut bewahren.
Verarbeitung & Zubereitung
Zuckererbsen können roh, gedünstet, gebraten oder kurz blanchiert verzehrt werden. Roh schmecken sie besonders gut in Salaten, Bowls oder als knackiger Snack. Gegart passen sie hervorragend in Wok-Gerichte, Pasta, Suppen oder als Beilage. Wichtig ist, sie nur kurz zu garen, damit sie ihre Knackigkeit behalten. Vor dem Verzehr kann die dünne Fadennaht an den Seiten entfernt werden, falls sie als störend empfunden wird.
Nährstoffe & Gesundheit
Zuckererbsen sind reich an Vitamin C, Vitamin K, Folsäure und pflanzlichem Eiweiß. Sie enthalten zudem viele Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen und lange sättigen. Ihr hoher Gehalt an Antioxidantien kann das Immunsystem stärken und Entzündungen hemmen.
Kreative Verwendung
Neben der klassischen Verwendung in Wok-Gerichten, Salaten oder Suppen können Zuckererbsen auch gegrillt, als Pesto verarbeitet oder in Frühlingsrollen verwendet werden. Besonders lecker schmecken sie mit Zitronensaft, Minze oder in Kombination mit Sesam und Sojasauce.