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Rhabarber

🔬 Wissenschaftlicher Name: Rheum rhabarbarum
🌿 Gemüseart: Blattgemüse (Knöterichgewächse)
📝 Synonyme: Gemeiner Rhabarber, Gewöhnlicher Rhabarber, Gemüse-Rhabarber oder Krauser Rhabarber

Allgemeine Informationen

Rhabarber gehört botanisch zu den Gemüsen, wird aber wegen seines fruchtig-säuerlichen Geschmacks oft wie Obst verwendet. Die essbaren Stiele sind je nach Sorte grünlich bis tiefrot, wobei die roten Sorten meist milder schmecken. Seine großen Blätter sind nicht essbar, da sie eine hohe Menge an Oxalsäure enthalten. Rhabarber ist ein Frühjahrs- und Sommergemüse und wird besonders für süße Speisen genutzt.

Lagerung & Haltbarkeit

Frische Rhabarberstangen halten sich im Kühlschrank in einem feuchten Tuch eingewickelt bis zu einer Woche. Für eine längere Haltbarkeit kann er in Stücken eingefroren oder eingekocht werden. Da Rhabarber empfindlich auf Aluminium reagiert, sollte er nicht in metallischen Behältern aufbewahrt oder zubereitet werden.

Verarbeitung & Zubereitung

Rhabarber wird meist gekocht oder gebacken, da er roh sehr sauer ist. Vor der Verarbeitung sollten sehr faserige Stangen geschält werden. Er eignet sich hervorragend für Kompott, Kuchen, Marmeladen und Desserts, aber auch für herzhafte Gerichte in Kombination mit Fleisch oder Chutneys. Um die Säure zu mildern, wird er oft mit Zucker oder süßen Früchten kombiniert.

Nährstoffe & Gesundheit

Rhabarber enthält viel Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Seine Oxalsäure kann in großen Mengen Calcium im Körper binden, weshalb er in Maßen gegessen werden sollte – besonders von Menschen mit Nierenproblemen. Durch das Kochen wird der Oxalsäuregehalt etwas reduziert.

Kreative Verwendung

Neben der klassischen Verwendung in Kuchen und Kompott kann Rhabarber auch in erfrischenden Getränken, als Rhabarbersirup oder in herzhaften Chutneys genutzt werden. Besonders spannend ist fermentierter Rhabarber als würzige Beilage oder in pikanten Saucen.