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Palmkohl

🔬 Wissenschaftlicher Name: Brassica oleracea var. palmifolia
🥬 Gemüseart: Blattgemüse (Kreuzblütler)
📝 Synonyme: Schwarzkohl, Toskanischer Kohl, Cavolo Nero

Allgemeine Informationen

Palmkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist eine alte Kohlsorte, die besonders in der italienischen Küche beliebt ist. Er ähnelt Grünkohl, hat jedoch dunkelgrüne, schmale Blätter mit einer leicht gewellten Oberfläche. Sein Geschmack ist mild, leicht herb und angenehm nussig, dabei weniger bitter als andere Kohlsorten.

Lagerung & Haltbarkeit

Palmkohl hält sich im Kühlschrank im Gemüsefach bis zu einer Woche. Die Blätter sollten möglichst nicht gewaschen werden, bevor sie gelagert werden, um die Haltbarkeit zu verlängern. Für eine längere Lagerung kann er blanchiert eingefroren oder getrocknet werden.

Verarbeitung & Zubereitung

Palmkohl kann roh, gedünstet, gebraten oder gekocht verwendet werden. Roh eignet er sich fein geschnitten für Salate oder als Smoothie-Zutat. Gegart wird er besonders zart und passt hervorragend zu Pasta, Suppen oder Eintöpfen. Die mittleren Blattrippen sind oft fester und sollten je nach Gericht entfernt oder länger gegart werden.

Nährstoffe & Gesundheit

Palmkohl ist reich an Vitamin C, Vitamin K, Kalzium und Eisen. Er enthält zudem Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken können. Durch seinen hohen Ballaststoffgehalt fördert er eine gesunde Verdauung.

Kreative Verwendung

Neben klassischen italienischen Gerichten wie Ribollita (Toskanische Kohlsuppe) kann Palmkohl auch als gebratene Beilage, in Gemüsechips oder als Pesto verwendet werden. Besonders aromatisch schmeckt er, wenn er knusprig angebraten oder mit Zitronensaft und Knoblauch verfeinert wird.