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Endivie

🔬 Wissenschaftlicher Name: Cichorium endivia
🥬 Gemüseart: Blattgemüse
📝 Synonyme: Winterzichorie, Adivie, Antiffien (mittelhochdeutsch), Antifien (Schweiz, Oberbaden), Antify, Antivi (Österreich), Bindsalat, Buckele (Bern), Enduvie (mittelhochdeutsch), Frisée (Schweizerdeutsch), Gänszungen, Gensetzungen, Gennsing, Kapuzinerbart, Saurüssel und Schiggeren (Bern)

Allgemeine Informationen

Die Endivie gehört zur Familie der Korbblütler und ist eng mit Chicorée und Radicchio verwandt. Sie zeichnet sich durch ihre krausen oder glatten, leicht bitter schmeckenden Blätter aus. Der Geschmack ist milder als der von Chicorée, aber dennoch kräftig und angenehm würzig. Endivien sind besonders in der Herbst- und Winterküche beliebt, da sie auch bei kühleren Temperaturen geerntet werden.

Lagerung & Haltbarkeit

Frische Endivien sollten im Kühlschrank in einem feuchten Tuch oder einer luftdurchlässigen Plastiktüte aufbewahrt werden, wo sie sich bis zu einer Woche halten. Damit die Blätter knackig bleiben, kann man sie vor dem Verzehr kurz in kaltes Wasser legen. Angeschnittene Blätter sollten möglichst schnell verbraucht werden.

Verarbeitung & Zubereitung

Endivien können roh als Salat oder gekocht als Gemüsebeilage verwendet werden. Der bittere Geschmack lässt sich mildern, indem man die Blätter kurz in warmem Wasser einlegt oder mit süßen Zutaten wie Orangen oder Nüssen kombiniert. Besonders gut passt Endivie zu Joghurt-Dressings, kräftigem Käse oder herzhaften Speckwürfeln. Auch als gedünstete Beilage oder in Aufläufen ist sie beliebt.

Nährstoffe & Gesundheit

Endivien sind reich an Ballaststoffen, Vitamin C und Folsäure. Sie enthalten Bitterstoffe, die die Verdauung anregen und die Leberfunktion unterstützen können. Zudem sind sie kalorienarm und eignen sich gut für eine leichte, gesunde Ernährung.

Kreative Verwendung

Neben klassischem Salat kann Endivie auch in Smoothies, Suppen oder Pfannengerichten verarbeitet werden. In Frankreich ist sie eine beliebte Zutat für warme Salate mit Speck, während sie in der mediterranen Küche oft mit Knoblauch und Olivenöl geschmort wird.