Inhaltsverzeichnis
< Alle Themen
Drucken

Yacon

🔬 Wissenschaftlicher Name: Smallanthus sonchifolius
🥕 Gemüseart: Wurzelgemüse (Korbblütler)
📝 Synonyme: Inkawurzel, Yaconwurzel, potato bean, jicama

Allgemeine Informationen

Yacon gehört zur Familie der Korbblütler und stammt ursprünglich aus den Anden. Die Wurzel ähnelt optisch einer Süßkartoffel, hat jedoch eine knackige, saftige Konsistenz und schmeckt leicht süßlich mit einer erfrischenden, fruchtigen Note, die an Birne oder Melone erinnert. Sie wird oft als gesundheitsförderndes Wurzelgemüse geschätzt, da sie reich an natürlichen Präbiotika ist.

Lagerung & Haltbarkeit

Frische Yacon-Wurzeln halten sich an einem kühlen, dunklen Ort mehrere Wochen. Bei Zimmertemperatur kann sie nachreifen, wodurch sie süßer wird. Nach dem Anschneiden sollte Yacon im Kühlschrank gelagert und innerhalb weniger Tage verzehrt werden. Zum längeren Haltbarmachen eignet sie sich zum Einfrieren, Dörren oder Fermentieren.

Verarbeitung & Zubereitung

Yacon kann roh, gekocht oder gebraten verzehrt werden. Roh eignet sie sich besonders für Salate, Smoothies oder als knackiger Snack. Beim Garen entwickelt sie eine kandierte Süße, weshalb sie sich gut für Pfannengerichte, Ofengemüse oder als Zutat in Desserts eignet. Ihr hoher Wassergehalt sorgt für eine angenehme Frische.

Nährstoffe & Gesundheit

Yacon ist besonders reich an Inulin und Fructooligosacchariden (FOS), die als präbiotische Ballaststoffe die Darmflora unterstützen. Zudem enthält sie Kalium, Antioxidantien und wenig Stärke, was sie zu einem niedrig-glykämischen Lebensmittel macht, das auch für Diabetiker interessant ist.

Kreative Verwendung

Neben dem klassischen Rohverzehr kann Yacon auch zu Sirup verarbeitet, als Zutat in Müslis oder als fermentierte Beilage genutzt werden. Besonders spannend ist sie in Chipsform, in exotischen Saucen oder als süße Alternative in Backwaren.