Brokkoli
🔬 Wissenschaftlicher Name: Brassica oleracea var. italica
🥦 Gemüseart: Blattgemüse (Kreuzblütler)
📝 Synonyme: Sprossenkohl, Bröckel-, Spargel- oder Winterblumenkohl
Allgemeine Informationen
Brokkoli gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist eng mit Blumenkohl verwandt. Er zeichnet sich durch seine grünen Blütenstände und zarten Stiele aus, die sowohl roh als auch gegart verzehrt werden können. Neben der klassischen grünen Variante gibt es auch violette und gelbliche Sorten. Brokkoli hat einen milden, leicht süßlichen Geschmack und ist besonders für seine hohe Nährstoffdichte bekannt.
Lagerung & Haltbarkeit
Frischer Brokkoli sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, idealerweise im Gemüsefach oder in ein feuchtes Tuch gewickelt, damit er nicht austrocknet. Dort hält er sich etwa 3–5 Tage. Um ihn länger haltbar zu machen, kann er blanchiert und eingefroren werden. Dabei bleiben die meisten Nährstoffe erhalten.
Verarbeitung & Zubereitung
Brokkoli kann roh, gedünstet, gekocht, gebraten oder gegrillt werden. Um möglichst viele Nährstoffe zu erhalten, empfiehlt sich dampfgaren oder kurzes Blanchieren. Auch die Stiele und Blätter sind essbar und eignen sich gut für Suppen, Pürees oder Wok-Gerichte. Besonders gut harmoniert Brokkoli mit Knoblauch, Zitronensaft und Nüssen.
Nährstoffe & Gesundheit
Brokkoli ist besonders reich an Vitamin C, Vitamin K und Folsäure. Er enthält zudem sekundäre Pflanzenstoffe, wie Sulforaphan, das für seine antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt ist. Diese Stoffe können das Immunsystem stärken und haben eine positive Wirkung auf die Zellgesundheit.
Kreative Verwendung
Neben klassischen Beilagen kann Brokkoli auch als Brokkoli-Reis, in Smoothies oder als Pizzabelag verwendet werden. Die Stiele lassen sich hervorragend zu Gemüsechips oder cremigen Suppen verarbeiten, sodass möglichst wenig Abfall entsteht.