Blumenkohl
🔬 Wissenschaftlicher Name: Brassica oleracea var. botrytis
🥦 Gemüseart: Blattgemüse
📝 Synonyme: Karfiol (österr.), Käsekohl, Blütenkohl, Traubenkohl, Minarett-Kohl oder Italienischer Kohl
Allgemeine Informationen
Blumenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist eine der beliebtesten Kohlsorten. Er zeichnet sich durch seinen milden, leicht nussigen Geschmack und seine kompakte, weiße Blume aus. Neben dem klassischen weißen Blumenkohl gibt es auch gelbe, violette und grüne Sorten. Im Gegensatz zu vielen anderen Kohlsorten ist er besonders leicht verdaulich und vielseitig in der Küche einsetzbar.
Lagerung & Haltbarkeit
Blumenkohl sollte am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden, idealerweise im Gemüsefach, wo er sich 4–7 Tage hält. Damit er länger frisch bleibt, kann man ihn in ein feuchtes Tuch wickeln oder mit dem Strunk nach unten lagern. Wird er angeschnitten, sollte er möglichst bald verzehrt werden. Blumenkohl kann auch gefroren werden – dafür sollte er vorher blanchiert werden.
Verarbeitung & Zubereitung
Blumenkohl kann roh, gedünstet, gebacken, gebraten oder gekocht werden. Beim Kochen gibt man oft einen Schuss Milch oder Zitronensaft ins Wasser, um die weiße Farbe zu erhalten. Besonders beliebt ist er als Beilage, Suppenzutat oder in Aufläufen. Auch als Low-Carb-Alternative für Reis oder Pizzateig ist er bekannt.
Nährstoffe & Gesundheit
Blumenkohl ist kalorienarm und enthält viele Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen. Er ist reich an Vitamin C, das das Immunsystem stärkt, sowie an Folsäure, die wichtig für den Zellstoffwechsel ist. Wie alle Kreuzblütler enthält er sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidativ wirken und entzündungshemmende Eigenschaften haben.
Kreative Verwendung
Blumenkohl kann nicht nur klassisch als Gemüsebeilage serviert werden, sondern auch zu Blumenkohlreis, Püree oder Teig für Pizza verarbeitet werden. Auch die Blätter und der Strunk sind essbar und eignen sich für Suppen oder Pfannengerichte, sodass möglichst wenig Abfall entsteht.