Aubergine
🔬 Wissenschaftlicher Name: Solanum melongena
🥒 Gemüseart: Fruchtgemüse
📝 Synonyme: Eierpflanze, Melanzani (ital.)
Allgemeine Informationen
Die Aubergine gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und ist besonders in der mediterranen und asiatischen Küche beliebt. Ihre glänzende, violette Schale verbirgt ein weiches, schwammiges Fruchtfleisch, das beim Garen eine cremige Konsistenz bekommt. Neben den klassischen länglichen Sorten gibt es auch runde, gestreifte oder weiße Varianten. Roh ist die Aubergine leicht bitter, daher wird sie meist vor der Zubereitung behandelt.
Lagerung & Haltbarkeit
Auberginen sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, da sie kälteempfindlich sind und schnell an Aroma verlieren. Am besten lagert man sie an einem kühlen, dunklen Ort bei etwa 10–13 °C, beispielsweise in der Speisekammer. Dort halten sie sich etwa 3–5 Tage. Werden sie angeschnitten, verhindert etwas Zitronensaft oder Öl das Braunwerden des Fruchtfleisches.
Verarbeitung & Zubereitung
Vor der Zubereitung wird die Aubergine oft gesalzen und entwässert, um Bitterstoffe zu reduzieren und die Konsistenz zu verbessern. Sie kann gebraten, gegrillt, gebacken oder gedünstet werden – dabei nimmt sie sehr viel Öl auf, weshalb sparsam dosiert werden sollte. Die Schale ist essbar, kann aber bei älteren Auberginen etwas zäh sein. Besonders gut harmoniert sie mit mediterranen Kräutern wie Thymian, Oregano und Knoblauch.
Nährstoffe & Gesundheit
Auberginen sind kalorienarm und enthalten viele Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen. Zudem liefern sie wertvolle Antioxidantien, insbesondere in der dunklen Schale, die Zellschutz bieten können. Sie bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und sind daher leicht bekömmlich. Menschen mit empfindlicher Verdauung sollten sie jedoch gut garen, da sie roh schwer verdaulich sein können.
Kreative Verwendung
Neben klassischen Gerichten wie Moussaka oder Ratatouille kann die Aubergine auch als Fleischersatz verwendet werden, z. B. als gefüllte Aubergine oder in Scheiben gegrillt als Burger-Alternative. Ihr weiches Fruchtfleisch eignet sich außerdem hervorragend für Dips wie Baba Ganoush. Auch die Schale und Samen sind essbar, sodass beim Verarbeiten kaum Reste anfallen.